ISO spezifiziert weltweite Standards für DV-Bereiche - unter anderem Standards für Vernetzung, den Datenbankzugriff und Zeichensätze und anderes. Neben der ISO gibt es noch viele andere Standards-Organisationen. Dazu gehört zum Beispiel das ANSI, oder das DIN. Netzwerke und Protokolle erwartet die ISO von allen Herstellern, daß sie bei der Entwicklung ihrer Produkte eine Standardnetzwerkarchitektur zugrunde legen um beispielsweise die Kommunikation auch zwischen Usern mit unterschiedlicher Hard- oder Software zu ermöglichen. Der bekannteste Standard der ISO, um diese Kompatibilität von Netzwerken und Protokollen zu erreichen, heißt OSI. Dieser Standard umfaßt eine Netzwerkarchitektur und einen kompletten Protokollsatz. Doch ISO ist nicht die erste Organisation, die ein Netzwerkmodell und die zugehörigen Protokolle definiert hat. Hier sind drei alternative, herstellerspezifische Netzwerkmodelle und Protokolle :
Hersteller |
Architektur/Protokoll |
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IBM |
System Network Architecture (SNA) |
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Digital Equipment Copr. |
Digital Network Architecture und DECnet |
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Apple Computer |
AppleTalk Die Produkte der führenden Hardware- und Software-Hersteller müssen gewisse Standards erfüllen, um das Konzept der offenen Systeme zu unterstützen. Im Bereich
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Der Unterschied zwischen diesen herstellerspezifischen Standards und dem ISO- Standard liegt darin, daß der ISO/OSI die Zusammenarbeit der Hardware verschiedener Hersteller ermöglicht. Um das Ziel zu erreichen, daß alle Teile ihres Netzwerkes unabhängig von ihrem Hersteller zusammenarbeiten, gliedert OSI die Netzwerkfunktionen in Schichten und legt fest, wie die Schichten miteinander kommunizieren sollen.
Es gibt sieben Schichten in dem Entwurf der ISO, auch als Stack bezeichnet, die jeweils eine spezielle Funktion erfüllen. Die unteren Schicht ist hardware-orientiert und beschäftigen sich unter anderem damit, wie die Übertragung stattfindet. Die oberste Schicht beschäftigt sich mit den Aufgaben des Users, wie zum Beispiel die Dateiübertragung und E-mail.